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Das Studentische Gesundheitsmanagement an der Universität Freiburg

Die Universität Freiburg steht – neben ihren Aufgaben in Forschung und Lehre – vor der Herausforderung, ihrer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Gesundheitsbildung und Gesundheiterziehung nachzukommen. Für die Gesunderhaltung ist körperliche Aktivität ein wichtiger Faktor, um Risikofaktoren zu minimieren und Krankheiten vorzubeugen. Neben der körperlichen Gesundheit spielt zunehmend auch die psychische Gesundheit eine wichtige Rolle. Mit Beratungsleistungen und Kursangeboten kommt die Universität Freiburg ihrer Verpflichtung nach, für die psychische Gesundheit ihrer Studierenden Sorge zu tragen.

Die AOK unterstützt das Projekt als Kooperationspartner mit Präventionsangeboten in den Bereichen der Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und der psychischen Gesundheit. Das Studentische Gesundheitsmanagement macht es sich zur Aufgabe, durch frühestmögliche Prävention und Gesundheitsförderung, Studierende zu einem gesunden Lebensstil hin zu unterstützen. Damit kommt diese Kooperation auch den politischen Forderungen der Prävention im nichtbetrieblichen Setting nach. Insbesondere die Förderung und der Aufbau von Know-how in der Lebenswelt Universität sind deshalb zentrale Bausteine der Zusammenarbeit.

Den ersten Zwischenbericht des Projektes gibt es hier zum Download.

 

Foto: Sandra Meyndt

Projektstart

Das Projekt wurde im Mai 2019 durch die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger, sowie dem AOK-Geschäftsführer Wolfgang Schweizer feierlich eröffnet.

 

 


 

 

 

 

 

Ziele

Untersuchungsergebnisse zu Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden von Studierenden zeigen in den letzten zwei Dekaden Handlungsbedarf [1-3]. Das Erfordernis, ganzheitliche gesundheitliche Maßnahmen strukturiert und nachhaltig in die Hochschullandschaft zu integrieren, wird deutlich.

Das Projektziel ist der Aufbau eines universitätsweiten Netzwerks im Themengebiet der studentischen Gesundheitsförderung und damit die Etablierung eines nachhaltigen Studentischen Gesundheitsmanagements (SGM). Dazu wird ein „Studi-Aktiv-Pass“ entwickelt und eingeführt, der als erstes sichtbares Instrument dient.

 

 


Methoden

Zu Projektbeginn und nachfolgend in zweijährigen Abständen werden Situations- und Bedarfsanalysen bei den Studierenden in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Entspannung und Stressreduktion, Selbstmanagement sowie auf (psycho-) sozialer Ebene durchgeführt. In Abhängigkeit der Ergebnisse werden Maßnahmen dieser Themenbereiche an Studierenden hinsichtlich Akzeptanz, Wirksamkeit und Kosteneffektivität evaluiert.

 

 


 

Ernährung

Hintergrund: Aktuelle Untersuchungen verdeutlichen, dass viele Studierende die empfohlenen Ernährungsrichtlinien nicht erfüllen. Dies kann zu ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen, wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Typ-2-Diabetes führen und anschließend mit erhöhten Gesundheitskosten einhergehen [1,2].

Ziel: Im Rahmen der Untersuchung sollen Studierende zu ihrem Ernährungsverhalten und Ernährungswissen befragt werden. Auf Grundlage der Ergebnisse soll die Lebensmittelaufnahme anhand nationaler Ernährungsleitlinien bewertet werden. Darauf folgend  sollen Wirkmodelle implementiert werden, die das Ernährungsverhalten und Ernährungswissen an der Universität positiv beeinflussen.

Methode: Zur Erhebung des Ernährungsverhaltens kommt der DEGSS-1-Ernährungsfragebogen zum Einsatz [3]. Mit diesem Verzehrshäufigkeitsfragebogen (FFQ) werden die Verzehrshäufigkeit und üblichen Portionsmengen von insgesamt 53 Lebensmitteln erhoben, die in den letzten vier Wochen konsumiert wurden. Für die Beurteilung der Lebensmittelauswahl wird die Ernährung auf Basis von Ernährungsmustern anhand des Healthy Eating Indexes der Nationalen Verzehrsstudie II (HEI-NVS II) vorgenommen [4]. Dabei werden die 53 Lebensmittel in Lebensmittelkategorien eingeteilt, welche mit Hilfe der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) verglichen und bewertet werden [5]. Um das Ernährungswissen zu bestimmen, wird der Fragebogen „Practical Knowledge of Balanced Meal“ (PKB-7) eingesetzt, welcher aus 7 Fragen zur ausgewogenen Ernährung besteht [6].

 

Bewegung

Hintergrund: Trotz evidenzbasiertem Wissen auf Gesundheitspotentiale und -risiken von körperlicher Aktivität bzw. Inaktivität [1,2] weisen Studierende in den letzten Jahrzenten im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen den stärksten Rückgang von Bewegung und den größten Anstieg von sedentärem Verhalten auf [3-5].

Ziel: Projektziel ist es, Daten zur Prävalenz der körperlichen Aktivität und des Sitzverhaltens bei Studierenden zu erheben und soziodemografische Korrelationen zu beiden Parametern zu untersuchen. Ferner sollen Barrieren für die Inanspruchnahme von Angeboten zur körperlichen Aktivität identifiziert werden, um anschließend geeignete Maßnahmen anbieten zu können.

Methoden: Im Rahmen der Situations- und Bedarfsanalyse werden in einer Querschnittsstudie durch valide und reliable Fragebögen Daten von Studierenden aller Fakultäten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhoben. Dabei wird die körperliche Aktivität mittels dem Fragebogen „International Physical Activity Questionnaire“ (IPAQ) [6,7] und das sedentäre Verhalten über den Fragebogen „Past-day Adults' Sedentary Time-University“ (PAST-U) [8] erfasst. In Anlehnung an Krämer und Fuchs (2010) werden Barrieren und Barrierenmanagement im Prozess der Sportteilnahme identifiziert [9].

 

Entspannung und Stressreduktion

Hintergrund: Stress gefährdet im akademischen Kontext zunehmend die körperliche und psychische Gesundheit von Studierenden [1,2]. Insbesondere während stressreicher akademischer Phasen,  steigt das Risiko an Angst [3], Depression [4] und Schlafstörungen [5] zu erleiden. Diese Gesundheitsbeschwerden werden mit erhöhten Raten von Studienabbruch, verminderter Lebensqualität,  sowie hohen gesellschaftlichen Kosten assoziiert [6-8].

Ziel: Daher ist es das Ziel, die Entstehung, Wahrnehmung, Bewertung und Weiterverarbeitung von Stress zu untersuchen, um anschließend geeignete Maßnahmen zur Stressreduktion abzuleiten.

Methoden: Mittels des “Perceived Stress Scale“ (PSS) soll das Stresserleben erhoben werden [9,10].  Als weitere Komponente erfolgt die Erfassung der spezifischen Bewältigungsstrategien auf eine als stressreich erlebte Situation anhand des “Stress- und Coping-Inventar“ (SCI) [11].

 

Selbstmanagement

Hintergrund: Während des Übergangs in die Hochschulbildung stehen viele Studierende vor ökonomischen, zeitlichen und persönlichen Herausforderungen [1], da sich ihr Lernumfeld von einem stark kontrollierten zu einem weniger strukturierten Umfeld verändert [2]. Studierende klagen über zu volle Stundenpläne, zu viele Prüfungen und zu wenig freie Zeit. Dadurch sind Studierende nicht zuletzt seit der Einführung des Bachelor- und Mastersystems in Deutschland einem erhöhten Zeit- und Leistungsdruck ausgesetzt [3]. Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Art und Weise wie Studierende sich und ihre Zeit verwalten Einfluss auf ihre akademischen Leistungen an Universitäten und infolgedessen auf ihre Arbeitsbeschäftigung sowie ihr weiteres Leben nehmen [4,5].

Ziel: Daher soll die Erhebung ein tieferes Verständnis ermöglichen, wann und warum es bei Studierenden häufig zu Selbst- und Zeitmanagement-Problemen kommt.

Methoden: Auf der Basis von Häfner et al. (2015) werden die Studierenden zu ihrem Zeitmanagementverhalten und ihrer erlebten Zeitkontrolle befragt [6]. Insgesamt besteht der Fragebogen aus 28 Items, die sich auf Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Erlebnisse im Arbeitskontext beziehen.

 

Psychosoziale Angebote

Hintergrund: Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind psychische Störungen unter Universitätsstudierenden mit einer 12-Monats-Prävalenzrate von 20% bis 45% weit verbreitet [1]. Zu den häufigsten psychischen Störungen zählen Angststörungen, affektive Störungen und Substanzkonsumstörungen [2,3].  Trotz der Wirksamkeit von Interventionen, bleibt die Mehrheit der Universitätsstudenten mit psychischen Störungen unbehandelt [3,4].

Ziel: Daher ist das Ziel,  in einem ersten Schritt Daten zur Prävalenz der drei genannten Störungsgruppen von Freiburger Studierenden zu erheben. Darüber hinaus sollen Barrieren für die Inanspruchnahme psychosozialer Behandlungen identifiziert werden, um anschließend geeignete Maßnahmen anbieten zu können.

Methoden: Zur Einschätzung der Angststörungen kommt der Fragebogen „Generalized Anxiety Disorder Scale“ (GAD-7) zum Einsatz, der 7 Items zur generalisierten Angststörung sowie die Symptomschwere der generellen Ängstlichkeit erfragt [5-7]. Der Fragebogen Patient Health Questionnaire (PHQ-9) dient als Screening-Instrument zur Einschätzung der Depressivität. Hierbei wird das Vorliegen und die Häufigkeit von 9 Diagnosekriterien der Depression innerhalb der letzten 2 Wochen erfragt [8-10]. Mittels des Fragebogens „Drug Use Disorders Identification Test“ (DUDIT), werden Substanzkonsumstörungen identifiziert [7,11,12]. Darüber hinaus wird die Selbsteinschätzung des Alkoholkonsums mittels der wöchentlichen Konsummenge anhand des Fragebogens „Alcohol Use Disorders Identification Test“ (AUDIT) evaluiert [7,13,14]. Sowohl die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten im Falle von zukünftigen emotionalen/psychischen Problemen als auch die Hindernisse zur Nutzung dieser Angebote, werden anhand der Fragen der internationalen Studierendeninitiative der WHO für psychische Gesundheit bewertet [15].

 


Neue Maßnahmen

Im Verlauf des Projekts können durch Unterstützung der AOK verschiedene neue Kursangebote realisiert werden. Diese Kurse werden unter der Rubrik "SGM-Angebote in Zusammenarbeit mit der AOK" veröffentlicht und sind für alle Studierenden der Universität Freiburg zugänglich und kostenfrei.

 


 

Das SGM-Team an der Universität Freiburg

Projektleitung

Prof. Dr. med. Daniel König

 

Projektkoordination

Katharina Poggel

Tel: 0761-203 4560

Wissenschaftlicher

Mitarbeiter

Patrick Jendricke

Tel: 0761-203 54240

Studentischer Mitarbeiter

Lukas Spinner

 

Studentische Mitarbeiterin

Lena Staab

 

 


 

Die Gremien des Studentischen Gesundheitsmanagements

SGM-Gremien

 

 

Literatur

 

Allgemein

1.            Thees, S.; Gobel, J.; Bohrhardt, R.; Esch, T. Students’ health in the Bologna Process. Studies on health behavior, stress, and well-being show a need for action. Prävention und Gesundheitsförderung 2012, DOI 10.1007/s11553-012-0338-1 1-7, doi:DOI 10.1007/s11553-012-0338-1

2.            Tsouros, A.D.; Dowding, G.; Thomson, J.; Dooris, M. Health Promoting Universities. Concept, Experience and Framework for Action; WHO Regional Office for Europe, Copenhagen, 1998; Vol. 27.

3.            Suarez-Reyes, M.; Serrano, M.M.; Van den Broucke, S. How do universities implement the Health Promoting University concept? Health Promot Int 2019, 34, 1014-1024, doi:10.1093/heapro/day055.

 

Ernährung

1.            Deliens, T.; Van Crombruggen, R.; Verbruggen, S.; De Bourdeaudhuij, I.; Deforche, B.; Clarys, P. Dietary interventions among university students: A systematic review. Appetite 2016, 105, 14-26, doi:10.1016/j.appet.2016.05.003.

2.            Fedewa, M.V.; Das, B.M.; Evans, E.M.; Dishman, R.K. Change in weight and adiposity in college students: a systematic review and meta-analysis. Am J Prev Med 2014, 47, 641-652, doi:10.1016/j.amepre.2014.07.035.

3.            Haftenberger, M.; Heuer, T.; Heidemann, C.; Kube, F.; Krems, C.; Mensink, G.B. Relative validation of a food frequency questionnaire for national health and nutrition monitoring. Nutr J 2010, 9, 36, doi:10.1186/1475-2891-9-36.

4.            Hoffmann, I.; Spiller, A. (2010) Auswertung der Daten der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS  II): eine integrierte verhaltens- und lebensstilbasierte Analyse des Bio-Konsums (Data Interpretation Based on the German National Nutrition Survey II (NVS II): An Integrative Analysis of Behavioural and Lifestyle-Related Factors for Organic Food Consumption) available   at:   http://orgprints.org/18055/1/18055-08OE056_08OE069-MRI_uni-goettingen-hoffmann_spiller-2010-verzehrsstudie.pdf (accessed 11 December 2019).

5.            Oberritter, H.; Schabethal, K.; von Ruesten, A.; Boeing, H. The DGE Nutrition Circle – Presentation and Basis of the Food-Related Recommendations from the German Nutrition Society (DGE). Ernahrungs Umschau 2013, 60, 24-29, doi:10.4455/eu.2013.004.

6.            Motteli, S.; Barbey, J.; Keller, C.; Bucher, T.; Siegrist, M. Measuring practical knowledge about balanced meals: development and validation of the brief PKB-7 scale. Eur J Clin Nutr 2016, 70, 505-510, doi:10.1038/ejcn.2015.173.

 

Bewegung

1.            WHO. Global recommendations on physical activity for health. Geneva: World Health Organization 2010.

2.            Guthold, R.; Stevens, G.A.; Riley, L.M.; Bull, F.C. Worldwide trends in insufficient physical activity from 2001 to 2016: a pooled analysis of 358 population-based surveys with 1.9 million participants. Lancet Glob Health 2018, 6, e1077-e1086, doi:10.1016/S2214-109X(18)30357-7.

3.            Peterson, N.E.; Sirard, J.R.; Kulbok, P.A.; DeBoer, M.D.; Erickson, J.M. Sedentary behavior and physical activity of young adult university students. Res Nurs Health 2018, 41, 30-38, doi:10.1002/nur.21845.

4.            Wallmann-Sperlich, B.; Bucksch, J.; Hansen, S.; Schantz, P.; Froboese, I. Sitting time in Germany: an analysis of socio-demographic and environmental correlates. BMC Public Health 2013, 13, 196, doi:10.1186/1471-2458-13-196.

5.            Nelson, M.C.; Story, M.; Larson, N.I.; Neumark-Sztainer, D.; Lytle, L.A. Emerging adulthood and college-aged youth: an overlooked age for weight-related behavior change. Obesity (Silver Spring) 2008, 16, 2205-2211, doi:10.1038/oby.2008.365.

6.            Craig, C.L.; Marshall, A.L.; Sjostrom, M.; Bauman, A.E.; Booth, M.L.; Ainsworth, B.E.; Pratt, M.; Ekelund, U.; Yngve, A.; Sallis, J.F., et al. International physical activity questionnaire: 12-country reliability and validity. Med Sci Sports Exerc 2003, 35, 1381-1395, doi:10.1249/01.MSS.0000078924.61453.FB.

7.            Wanner, M.; Martin, B.W.; Autenrieth, C.S.; Schaffner, E.; Meier, F.; Brombach, C.; Stolz, D.; Bauman, A.; Rochat, T.; Schindler, C., et al. Associations between domains of physical activity, sitting time, and different measures of overweight and obesity. Prev Med Rep 2016, 3, 177-184, doi:10.1016/j.pmedr.2016.01.007.

8.            Clark, B.K.; Pavey, T.G.; Lim, R.F.; Gomersall, S.R.; Brown, W.J. Past-day recall of sedentary time: Validity of a self-reported measure of sedentary time in a university population. J Sci Med Sport 2016, 19, 237-241, doi:10.1016/j.jsams.2015.02.001.

9.            Kramer, L.; Fuchs, R. Barriers and barrier management in physical exercise: Introduction of two new assessment instruments. Z Gesundheitspsychol 2010, 18, 170-182, doi:10.1026/0943-8149/a000026.

 

Entspannung und Stressreduktion

 

1.            Beiter, R.; Nash, R.; McCrady, M.; Rhoades, D.; Linscomb, M.; Clarahan, M.; Sammut, S. The prevalence and correlates of depression, anxiety, and stress in a sample of college students. J Affect Disorders 2015, 173, 90-96, doi:10.1016/j.jad.2014.10.054.

2.            Auerbach, R.P.; Mortier, P.; Bruffaerts, R.; Alonso, J.; Benjet, C.; Cuijpers, P.; Demyttenaere, K.; Ebert, D.D.; Green, J.G.; Hasking, P., et al. WHO World Mental Health Surveys International College Student Project: Prevalence and Distribution of Mental Disorders. J Abnorm Psychol 2018, 127, 623-638, doi:10.1037/abn0000362.

3.            Putwain, D. Researching academic stress and anxiety in students: some methodological considerations. Brit Educ Res J 2007, 33, 207-219, doi:10.1080/01411920701208258.

4.            Dyrbye, L.N.; Thomas, M.R.; Shanafelt, T.D. Systematic review of depression, anxiety, and other indicators of psychological distress among US and Canadian medical students. Acad Med 2006, 81, 354-373, doi:Doi 10.1097/00001888-200604000-00009.

5.            Lund, H.G.; Reider, B.D.; Whiting, A.B.; Prichard, J.R. Sleep Patterns and Predictors of Disturbed Sleep in a Large Population of College Students. J Adolescent Health 2010, 46, 124-132, doi:10.1016/j.jadohealth.2009.06.016.

6.            Hofmann, F.H.; Sperth, M.; Holm-Hadulla, R.M. Mental stress and problems of students. Developments, counseling and treatment options. Psychotherapeut 2017, 62, 395-402, doi:10.1007/s00278-017-0224-6.

7.            Ebert, D.D.; Franke, M.; Kahlke, F.; Kuchler, A.M.; Bruffaerts, R.; Mortier, P.; Karyotaki, E.; Alonso, J.; Cuijpers, P.; Berking, M., et al. Increasing intentions to use mental health services among university students. Results of a pilot randomized controlled trial within the World Health Organization's World Mental Health International College Student Initiative. Int J Meth Psych Res 2019, 28, doi:ARTN e175410.1002/mpr.1754.

8.            Ebert, D.D.; Mortier, P.; Kaehlke, F.; Bruffaerts, R.; Baumeister, H.; Auerbach, R.P.; Alonso, J.; Vilagut, G.; Martinez, K.U.; Lochner, C., et al. Barriers of mental health treatment utilization among first-year college students: First cross-national results from the WHO World Mental Health International College Student Initiative. Int J Meth Psych Res 2019, 28, doi:ARTN e178210.1002/mpr.1782.

9.            Denovan, A.; Dagnall, N.; Dhingra, K.; Grogan, S. Evaluating the Perceived Stress Scale among UK university students: implications for stress measurement and management. Stud High Educ 2019, 44, 120-133, doi:10.1080/03075079.2017.1340445.

10.          Reis, D.; Lehr, D.; Heber, E.; Ebert, D.D. The German Version of the Perceived Stress Scale (PSS-10): Evaluation of Dimensionality, Validity, and Measurement Invariance With Exploratory and Confirmatory Bifactor Modeling. Assessment 2019, 26, 1246-1259, doi:10.1177/1073191117715731.

11.          Satow, L. (2012). Stress- und Coping-Inventar (SCI): Test- und Skalendokumentation. Online im Internet: URL: http://www.drsatow.de.

 

Selbstmanagement

1.            Lawson, D. Assessing the credabilty and validity of the Motivational Strategies for Learning Questionaire (MSLQ) to aid self regulating learning to a cohort of undergraduate students Practitioner Research in Higher Education 2019, 12, 15-23.

2.            Dorrenbacher, L.; Perels, F. More is more? Evaluation of interventions to foster self-regulated learning in college. Int J Educ Res 2016, 78, 50-65, doi:10.1016/j.ijer.2016.05.010.

3.            Thees, S.; Gobel, J.; Bohrhardt, R.; Esch, T. Students’ health in the Bologna Process. Studies on health behavior, stress, and well-being show a need for action. Prävention und Gesundheitsförderung 2012, DOI 10.1007/s11553-012-0338-1 1-7, doi:DOI 10.1007/s11553-012-0338-1

4.            Kearns, H.; Gardiner, M. Is it time well spent? The relationship between time management behaviours, perceived effectiveness and work-related morale and distress in a university context. Higher Education Research & Development 2007, 26, 235-247.

5.            Macan, T.H.; Shahani, C.; Dipboye, R.L.; Phillips, A.P. College-Students Time Management - Correlations with Academic-Performance and Stress. J Educ Psychol 1990, 82, 760-768, doi:Doi 10.1037/0022-0663.82.4.760.

6.            Hafner, A.; Stock, A.; Oberst, V. Decreasing students' stress through time management training: an intervention study. Eur J Psychol Educ 2015, 30, 81-94, doi:10.1007/s10212-014-0229-2.

 

Psychosoziale Angebote

1.            Auerbach, R.P.; Mortier, P.; Bruffaerts, R.; Alonso, J.; Benjet, C.; Cuijpers, P.; Demyttenaere, K.; Ebert, D.D.; Green, J.G.; Hasking, P., et al. WHO World Mental Health Surveys International College Student Project: Prevalence and Distribution of Mental Disorders. J Abnorm Psychol 2018, 127, 623-638, doi:10.1037/abn0000362.

2.            Auerbach, R.P.; Alonso, J.; Axinn, W.G.; Cuijpers, P.; Ebert, D.D.; Green, J.G.; Hwang, I.; Kessler, R.C.; Liu, H.; Mortier, P., et al. Mental disorders among college students in the World Health Organization World Mental Health Surveys. Psychological Medicine 2016, 46, 2955-2970, doi:10.1017/S0033291716001665.

3.            Ebert, D.D.; Franke, M.; Kahlke, F.; Kuchler, A.M.; Bruffaerts, R.; Mortier, P.; Karyotaki, E.; Alonso, J.; Cuijpers, P.; Berking, M., et al. Increasing intentions to use mental health services among university students. Results of a pilot randomized controlled trial within the World Health Organization's World Mental Health International College Student Initiative. Int J Meth Psych Res 2019, 28, doi:ARTN e175410.1002/mpr.1754.

4.            Blanco, C.; Okuda, M.; Wright, C.; Hasin, D.S.; Grant, B.F.; Liu, S.M.; Olfson, M. Mental Health of College Students and Their Non-College-Attending Peers Results From the National Epidemiologic Study on Alcohol and Related Conditions. Arch Gen Psychiat 2008, 65, 1429-1437, doi:DOI 10.1001/archpsyc.65.12.1429.

5.            Hinz, A.; Klein, A.M.; Brahler, E.; Glaesmer, H.; Luck, T.; Riedel-Heller, S.G.; Wirkner, K.; Hilbert, A. Psychometric evaluation of the Generalized Anxiety Disorder Screener GAD-7, based on a large German general population sample. J Affect Disorders 2017, 210, 338-344, doi:10.1016/j.jad.2016.12.012.

6.            Lowe, B.; Decker, O.; Muller, S.; Brahler, E.; Schellberg, D.; Herzog, W.; Herzberg, P.Y. Validation and standardization of the Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) in the general population. Med Care 2008, 46, 266-274, doi:10.1097/MLR.0b013e318160d093.

7.            Musiat, P.; Potterton, R.; Gordon, G.; Spencer, L.; Zeiler, M.; Waldherr, K.; Kuso, S.; Nitsch, M.; Adamcik, T.; Wagner, G., et al. Web-based indicated prevention of common mental disorders in university students in four European countries - Study protocol for a randomised controlled trial. Internet Interv 2019, 16, 35-42, doi:10.1016/j.invent.2018.02.004.

8.            Grafe, K.; Zipfel, S.; Herzog, W.; Lowe, B. Screening for psychiatric disorders with the Patient Health Questionnaire (PHQ). Results from the German validation study. Diagnostica 2004, 50, 171-181, doi:10.1026/0012-1924.50.4.171.

9.            Eisenberg, D.; Gollust, S.E.; Golberstein, E.; Hefner, J.L. Prevalence and correlates of depression, anxiety, and suicidality among university students. Am J Orthopsychiatry 2007, 77, 534-542, doi:10.1037/0002-9432.77.4.534.

10.          Kroenke, K.; Spitzer, R.L.; Williams, J.B.W. The PHQ-9 - Validity of a brief depression severity measure. J Gen Intern Med 2001, 16, 606-613, doi:DOI 10.1046/j.1525-1497.2001.016009606.x.

11.          Hildebrand, M. The Psychometric Properties of the Drug Use Disorders Identification Test (DUDIT): A Review of Recent Research. J Subst Abuse Treat 2015, 53, 52-59, doi:10.1016/j.jsat.2015.01.008.

12.          Berman, A.H.; Bergman, H.; Palmstierna, T.; Schlyter, F. Evaluation of the Drug Use Disorders Identification Test (DUDIT) in criminal justice and detoxification settings and in a Swedish population sample. Eur Addict Res 2005, 11, 22-31, doi:10.1159/000081413.

13.          Saunders, J.B.; Aasland, O.G.; Babor, T.F.; Delafuente, J.R.; Grant, M. Development of the Alcohol-Use Disorders Identification Test (Audit) - Who Collaborative Project on Early Detection of Persons with Harmful Alcohol-Consumption .2. Addiction 1993, 88, 791-804, doi:DOI 10.1111/j.1360-0443.1993.tb02093.x.

14.          Kokotailo, P.K.; Egan, J.; Gangnon, R.; Brown, D.; Mundt, M.; Fleming, M. Validity of the alcohol use disorders identification test in college students. Alcohol Clin Exp Res 2004, 28, 914-920, doi:10.1097/01.Alc.0000128239.87611.F5.

15.          Ebert, D.D.; Mortier, P.; Kaehlke, F.; Bruffaerts, R.; Baumeister, H.; Auerbach, R.P.; Alonso, J.; Vilagut, G.; Martinez, K.U.; Lochner, C., et al. Barriers of mental health treatment utilization among first-year college students: First cross-national results from the WHO World Mental Health International College Student Initiative. Int J Meth Psych Res 2019, 28, doi:ARTN e178210.1002/mpr.1782.